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Petition fordert Ausbau des Unterhaltsvorschuss zum 1. Januar 2017

Trennungskinder nicht länger im Stich lassen

Der Verband allein erziehender Mütter und Väter NRW (VAMV) hat gemeinsam mit dem VAMV Bundesverband und den Alleinerziehenden-Bloggerinnen Christine Finke ("Mama arbeite"), Dr. Alexandra Widmer („Stark und alleinerziehend“) und Rona Duwe („Phönixfrauen“) die Petition „Lassen Sie Trennungskinder nicht noch länger im Stich“ gestartet. Ziel der Petition ist es, die geplante Ausweitung des Unterhaltsvorschuss pünktlich zum 1. Januar 2017 auf den Weg zu bringen. So kann die hohe Kinderarmut in den Alleinerziehendenfamilien spürbar gesenkt werden. Zuletzt war das Gesetzesvorhaben wieder von der Tagesordnung des Bundestages genommen worden, da die CDU Nachbesserungen in Finanzierungs- und Organisationsfragen gefordert hatte.

Kinder von Alleinerziehenden, die keinen oder nur wenig Unterhalt vom anderen Elternteil bekommen, haben Anspruch auf staatlichen Unterhaltsvorschuss. Dies allerdings nur bis zum 12. Lebensjahr und auch nur maximal für sechs Jahre. Mit der geplanten Änderung soll die Altersgrenze auf 18 Jahre angehoben werden und die maximale Bezugsdauer entfallen.

Angesichts der Tatsache, dass jedes zweite Kind in Armut bei einem allein erziehenden Elternteil lebt, halten die Initiatorinnen der Petition die Blockade der längst überfälligen Gesetzesinitiative für parteipolitisches Kalkül. „Es geht darum, gemeinsam Kinderarmut wirksam zu bekämpfen, statt den Ausbau des Unterhaltsvorschuss zu blockieren! Union und SPD sollten gemeinsam dieses Ziel im Blick haben und wie geplant zum 1. Januar 2017 umsetzen“, fordert die Petition. „Leidtragende dürfen nicht wieder die sein, denen das Geld ohnehin schon oft zum Leben nicht reicht: Alleinerziehende und ihre Kinder.“

 

Die Petition ist abrufbar unter: https://weact.campact.de/petitions/lassen-sie-trennungskinder-nicht-noch-langer-im-stich#

Download der Pressemitteilung hier


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