Im Gesetzentwurf für den Bundeshaushalt 2027 ist der Ansatz für den Unterhaltsvorschuss um 400 Millionen von 1,3 auf 0,9 Mrd. gekürzt. Die Bundesregierung hatte in der Sommerpause angekündigt, den Unterhaltsvorschuss für 16- und 17jährige zu streichen. „Der Unterhaltsvorschuss muss weiter allen Kindern unter 18 zur Verfügung stehen, die sich nicht auf den Kindesunterhalt verlassen können“, fordert Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des VAMV. Anlässlich der 1. Lesung des Familien-Etats im Bundestag am 10.9. lehnen wir als Verband alleinerziehender Mütter und Väter die geplanten drastischen Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss entschieden ab.