Unsere Mitglieder fordern in einer Resolution, in jeder Kommune in NRW eine zentrale Anlaufstelle für Alleinerziehende einzurichten. Eine zentrale Anlaufstelle kann für Alleinerziehende bedeuten, Bedarfe zügig zu klären, die finanzielle Absicherung zu prüfen und passende Unterstützungsangebote zu finden.
Nach Trennung oder Tod des Partners stehen Alleinerziehende vor großen Umbrüchen. Sie müssen die Wohn- und Finanzsituation neu ordnen. Der Alltag pendelt zwischen Existenzsicherung und Sorgearbeit. Häufig gibt es zusätzliche Konflikte mit dem anderen Elternteil, wegen des Unterhalts, Umgang oder Entscheidungen für die Kinder.
Betroffene berichten, dass sie nicht wissen, welche Leistungen ihnen zustehen oder sie sich mit unübersichtlichen Anträgen, Zuständigkeiten und Fristen auseinandersetzen müssen. Sie werden teils von Stelle zu Stelle verwiesen, müssen ihre Situation wiederholt schildern und warten lange auf Termine.
Kommunale Anlaufstellen können Lotsenstellen sein, die vorhandene Hilfen besser auffindbar machen und frühzeitig Unterstützung in Krisensituationen bieten.