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Bundesverdienstkreuz für Edith Schwab


Berlin, 18. August 2010. Die VAMV-Bundesvorsitzende Edith Schwab hat diese Woche, am 17. August 2010, in Mainz das Bundesverdienstkreuz erhalten. Verliehen von Bundespräsident Horst Köhler am 26. Mai 2010 und überreicht vom Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz Kurt Beck ehrt der Orden das langjährige gesellschaftspolitische Engagement Edith Schwabs für die Alleinerziehenden.

Ganz im Sinne der Verbandsgründerin Luise Schöffel, der das Bundesverdienstkreuz im Jahr 1972 verliehen wurde, führt Edith Schwab den Kampf um die Gleichberechtigung einer wachsenden Familienform fort: Noch immer zahlen alleinerziehende Mütter und Väter mehr Steuern, noch immer gibt es kein ausreichendes Angebot an Kindertagesbetreuung, noch immer sind die Kinder Alleinerziehender die größte von Armut betroffene Gruppe.

"Luise Schöffel habe ich für ihren Mut und ihren unermüdlichen Einsatz immer bewundert. Ich bin stolz darauf, einen Verband zu führen, der sich aktiv an der Gestaltung der gesellschaftspolitischen Zukunft beteiligt. Wir sind außerdem sowohl in Europa als auch im World Wide Web angekommen. Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützt haben", sagte Edith Schwab während der Feier-stunde.

Der VAMV hat in ihrer Amtszeit zusammen mit anderen europäischen Verbänden ENoS gegründet, das European Network of Single Parent Families. Gemeinsam setzen sich die Verbände für den Abbau von diskriminierenden Strukturen ein und fordern die solidarische Verantwortung der Gesellschaft für die Finanzierung des Existenzminimums für Kinder.

Mit seinem Community-Portal www.die-alleinerziehenden.de ist der VAMV seit einem Jahr auf Erfolgskurs im Web 2.0. Dort praktizieren alleinerziehende User und Userinnen auf moderne Art Hilfe zur Selbsthilfe.

Ministerpräsident Kurt Beck bezeichnete die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes als angemessenen Dank für das gute Beispiel ehrenamtlichen Engagements - und als Vorbild für die nachfolgende Generation.

Edith Schwab wird sich in den kommenden Monaten dafür einsetzen, dass das neue Gesetz zur elterlichen Sorge so formuliert wird, dass es den Anforderungen für ein Alltagsleben mit Kindern gerecht wird.