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Brandbrief ergänzende Kinderbetreuung


Das Armutsrisiko für Alleinerziehende wächst seit Jahren. Der VAMV NRW fordert die Kommunen in NRW mit einem Brandbrief auf, etwas dagegen zu tun. Die Stadt Essen hat in die Kinderbetreuung investiert und Alleinerziehenden damit eine Berufstätigkeit oder Berufsausbildung ermöglicht. Eine Investition, die sich lohnt. Der VAMV NRW fordert deshalb: Die Kommunen müssen endlich eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung, wie sie in §24 SGB VIII beschrieben ist, sicherstellen. Sie müssen Rahmenbedingungen schaffen, die es Eltern in Schichtdiensten wie beispielsweise im Einzelhandel und in Pflegeberufen ermöglichen, existenzsichernd zu arbeiten.  Die Kommunen können Familien so ermöglichen, aus eigener Kraft ohne Transferleistungen leben.

Innerhalb kurzer Zeit haben sich zehn Alleinerziehende aus NRW den Forderungen des Brandbriefes angeschlossen und Online-Petitionen aufgesetzt. Die alleinerziehenden Mütter und Väter aus Köln, Bochum, Fröndenberg und Kreis Unna, Gütersloh, Rheinberg, Kreis Wesel, Paderborn, Kreis Warendorf, Soest und  Burscheid fordern ihre Kommunen auf,  die Kinderbetreuung in Randzeiten sicherzustellen. Viele Kinderbetreuungsangebote deckten nur die Zeiten von 8-16:30 Uhr ab – es blieben große Betreuungslücken, die es Eltern im Schichtdienst oder im Einzelhandel unmöglich machten, zu arbeiten, heißt es in den Petitionen.