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Anhörung im Landtag: Mehr Unterstützung für Alleinerziehende


Welche Unterstützung brauchen Alleinerziehende in NRW von der Politik? Der VAMV NRW ist der Einladung des NRW-Landtags gefolgt und hat eine Stellungnahme zum Antrag der SPD „Unterstützung für allein erziehende Mütter und Väter in Nordrhein-Westfalen stärken!“ geschrieben. Heute hat dazu die Anhörung im Ausschuss für Gleichstellung und Frauen und im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend des NRW-Landtags stattgefunden. "Diese Anhörung war tatsächlich ein politischer Rundumschlag", sagt Nicola Stroop, Vorstand VAMV NRW. Aus den Fraktionen kamen Rückfragen, die sämtliche Lebensbereiche von Alleinerziehenden und politische Aufgabenfelder berührten. 

In vielen Punkten herrschte große Einigkeit bei den Verbänden, die ebenfalls in der Anhörung vertreten waren. Die Arbeiterwohlfahrt NRW sowie Antje Funcke von der Bertelsmann Stiftung fordern ebenfalls die Einführung einer Kindergrundsicherung, Anlaufstellen vor Ort sowie eine qualitätsvolle und bedarfsgerechte Kinderbetreuung vor allem in den Randzeiten. Damit unterstützen sie zentrale Forderungen, die wir aus unserer Studie "Alleinerziehend – Situation und Bedarfe" entwickelt haben.

"Als Lobby aller Alleinerziehenden in NRW haben wir noch viel zu tun", sagt Antje Beierling vom VAMV NRW. "Alleinerziehende brauchen mehr politische und gesellschaftliche Unterstützung. Wir setzen alles daran, dass die guten Impulse aus der heutigen Anhörung von der Politik weiterverfolgt werden." Der VAMV NRW arbeitet zum Beispiel gemeinsam mit dem NRW-Familienministerium an einem Digitallotsen. Alleinerziehenden sollen damit einen niedrigschwelligen und schnellen Zugriff auf für sie relevante Informationen und Beratungsangebote erhalten.