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VAMV NRW warnt: Kinderbonus ungerecht und kompliziert


Am Montag hat sich der Finanzausschuss des Bundestages mit dem geplanten Kinderbonus beschäftigt. In einer Pressemeldung konkretisiert der VAMV NRW seine Kritik am Kinderbonus: „Die Anrechnung des Kinderbonus an den Kindesunterhalt sehen wir kritisch, sagt Nicola Stroop, Vorstand des Verbands allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW). „Ein Aspekt, der in der Diskussion viel zu kurz kommt, ist der große bürokratische Mehraufwand, den der Kinderbonus verursachen wird“, warnt Stroop: „Da wo der Unterhalt strittig ist oder beispielsweise nur nach einer Pfändung fließt, fällt ein enormer Mehraufwand an. Betroffen sind nicht nur die Alleinerziehenden, sondern auch die beteiligten Jugendämter, wenn diese den Unterhalt für die Kinder verfolgen. Das betrifft circa 600.000 Kinder bundesweit.“ Der VAMV NRW fordert deshalb, die Ausnahmeregelung in der Anrechnung des Kinderbonus auf den zivilrechtlichen Unterhaltsanspruch auszuweiten. Nur so kommt der Kinderbonus wirklich in den Ein-Elternfamilien an und wird seinem Anspruch gerecht, eine unbürokratische Leistung zu sein.

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